Handheld Rig für die Sony FX3
Maximale Flexibilität für professionelle Filme
Die Sony FX3 ist nicht nur Sonys kleinste und kompakteste Cinema-Kamera, sondern ein echtes Powerhouse. Trotz ihrer Größe, die eher an eine handelsübliche Spiegelreflexkamera erinnert, ist sie in der Lage, beeindruckende Ergebnisse zu liefern – so sehr, dass Blockbuster wie „The Creator“ vollständig mit der FX3 gedreht wurden. Aber was macht die FX3 so besonders, und wie kannst du das volle Potenzial dieser Kamera mit einem perfekten Handheld-Rig ausschöpfen? In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du die FX3 für maximale Flexibilität und Effizienz ausstattest.
Warum die FX3 die perfekte Basis ist
Die Sony FX3 überzeugt bereits im Auslieferungszustand durch ihre hervorragenden technischen Eigenschaften:
- Dual-Base ISO: Mit ISO-Werten von 800 und 12.800 meisterst du jede erdenkliche Low-Light-Situation mit Leichtigkeit.
- 12 MP Exmor R CMOS Vollformatsensor: Liefert eine unglaubliche Bildqualität mit bis zu 15 Blendenstufen Dynamikumfang.
- Videoformate: 4K 60p in ProRes RAW mit 16bit (externer Monitor erforderlich), 4K 120p in 4:2:2 10bit (mit leichtem Crop) und S-Log3 für maximale Farbkorrektur-Möglichkeiten.
- Kompakte Bauweise: Perfekt für den Einsatz mit zusätzlichem Zubehör, ohne dass das Rig unnötig schwer wird.
Die FX3 bietet bereits in der Basisversion viel Flexibilität – aber mit einem durchdachten Handheld-Rig kannst du sie noch professioneller und effizienter einsetzen.
Das perfekte Handheld-Rig für die Sony FX3
1. Der erste Schritt: Cage und Handgriff
Die FX3 besitzt zahlreiche Montagegewinde, doch für maximale Flexibilität setzen wir auf einen Cage von Tilta. Dieser bietet eine solide Grundlage für Zubehör wie den Nato Power Handle, der 360 Grad drehbar ist und dank seines integrierten Record-Buttons eine ergonomische Bedienung ermöglicht. So hast du die Kontrolle immer in der Hand, auch wenn deine rechte Hand den Griff hält.
2. XLR Top Handle für erstklassigen Ton
Der mitgelieferte XLR Top Handle ist ein echter Gamechanger: Zwei Full-Size-XLR-Anschlüsse mit Phantomspeisung (48 Volt) und eine zusätzliche 3,5-mm-Mini-Buchse ermöglichen 24-Bit-4-Kanal-Aufnahmen. Für unser Setup setzen wir auf das Sennheiser MKE 600 Richtmikrofon – ideal für Run-and-Gun-Szenarien. Alternativ kannst du problemlos auf eine Funkstrecke für Interviews umstellen.
3. Externer Monitor für maximale Kontrolle
Ein externer Monitor ist ein unverzichtbares Werkzeug für professionelle Produktionen. Mit einer zusätzlichen Cold-Shoe-Platte lässt sich der Monitor zentral über der Kamera anbringen, wodurch das Rig perfekt ausbalanciert bleibt. So hast du Funktionen wie False Colors für die optimale Belichtung immer im Blick und kannst bei Bedarf sogar in 4K 16bit ProRes RAW arbeiten.
4. Base-Plate und V-Mount-Akkus für längere Drehtage
Die Kombination aus Base-Plate und Rod-System ermöglicht die Montage eines Tilta V-Mount-Akkusystems, das eine zentrale Stromversorgung für Kamera, Monitor und weiteres Zubehör bietet. Kein ständiges Akkuwechseln mehr – das spart Zeit und sorgt für einen reibungslosen Workflow.
5. Matte Box für kreative Kontrolle
Anstelle eines variablen ND-Filters setzen wir auf die Tilta MB 4x4 Carbon Fiber Matte Box. Sie blockt Streulicht effektiv und bietet Platz für verschiedene Filter, die du schnell und einfach wechseln kannst. Das gibt dir die kreative Kontrolle, die du für perfekte Aufnahmen brauchst.
6. Das Objektiv: Flexibilität mit dem 24–70mm F2.8 G-Master
Das Sony 24–70mm F2.8 G-Master Mark II ist unsere erste Wahl. Es überzeugt mit exzellenter Abbildungsleistung, hoher Lichtstärke und einem unkomplizierten Handling – ideal für die unterschiedlichsten Szenarien.
Zum Youtube-Video
Du willst das fertige Rig in Aktion sehen und erfahren, wie man das ganze auch richtig zusammenbaut? Dann schaue einfach das Video auf unserem YouTube-Kanal, in dem wir eine Sony FX3 mit dem hier beschriebenen Equipment in ein perfektes Rig verwandeln.