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23.12.2025

Unsere Kamera- und Objektiv-Highlights 2025 - Jahresrückblick

Unser großer Jahresüberblick über die Top-Neuerscheinungen in 2025

Jahresrückblick: Beste Kameras und Objektive 2025

Wir testen über das Jahr hinweg wirklich viele Kameras und Objektive. Vom klassischen Einsteigermodell über Actionkameras bis hin zu echten Profiwerkzeugen, die im Alltag von Fotografen und Filmemachern eingesetzt werden. Dabei geht es uns nicht nur um technische Datenblätter, sondern vor allem um den praktischen Einsatz. Wie fühlt sich eine Kamera nach mehreren Tagen Nutzung an? Welche Features machen im Alltag wirklich einen Unterschied und welche bleiben am Ende eher theoretisch?

Zum Jahresende blicken wir zurück und schauen uns an, welche Neuerscheinungen uns besonders im Kopf geblieben sind. Welche Kameras und Objektive haben uns nachhaltig beeindruckt, welche Konzepte waren mutig oder ungewöhnlich und bei welchen Modellen fiel es uns besonders schwer, die Demo-Geräte wieder zurückzuschicken?


Inhaltsübersicht



Unsere Kamera Highlights 2025

Auch 2025 war ein starkes Jahr für neue Kameras. Statt reiner Spezifikationsrennen lag der Fokus spürbar auf Praxistauglichkeit, Geschwindigkeit und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Foto- und Video-Features. Viele Hersteller haben ihre bestehenden Reihen konsequent weiterentwickelt, statt alles neu zu erfinden und genau das hat sich in der Praxis bezahlt gemacht.

Ob vielseitige Vollformat-Allrounder, spezialisierte Cinema-Kameras oder ungewöhnliche Konzepte abseits des Mainstreams. 2025 bot für nahezu jeden Anspruch spannende Neuerscheinungen. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Kameras, die uns in diesem Jahr besonders überzeugt haben.

Canon R6 Mark III

Die Canon R6 Mark III überzeugt mit umfangreichen Video-Features und einem neuen 32,5-Megapixel-Sensor. Canon positioniert die Kamera klar als vielseitiges Werkzeug für hybride Anwendungen und genau darin liegt ihre Stärke. Foto- und Videofunktionen greifen sinnvoll ineinander, ohne dass man sich ständig durch Kompromisse ausgebremst fühlt.

Mit ihrer hohen Geschwindigkeit, dem zuverlässigen Autofokus und der insgesamt sehr ausgewogenen Bedienung ist sie eine der besten Midrange-Kameras des Jahres. Eine Kamera, mit der sowohl Einsteiger als auch ambitionierte Hobbyfotografen schnell zurechtkommen und die gleichzeitig genug Reserven bietet, um auch im professionellen Umfeld problemlos eingesetzt zu werden.

➜ Zum Magazin-Artikel über die Canon R6 Mark III

Canon EOS R6 Mark III

Sony Alpha 7 V

Sony hat seine wohl beliebteste Kamerareihe spürbar aufgewertet. Auch wenn die Auflösung gegenüber dem Vorgänger gleichgeblieben ist, hat sich bei der Geschwindigkeit einiges getan. Der neue, teilweise gestackte Sensor eröffnet neue Möglichkeiten, nicht nur in der Fotografie, sondern auch im Videobereich. Sony zeigt hier klar, dass man sich nicht mehr zwischen Bildqualität und Schnelligkeit entscheiden muss, sondern beides gleichzeitig haben kann.

➜ Zum Magazin-Artikel über die Sony Alpha 7 V

Sony Alpha 7 V

Nikon ZR

Für uns ein echter Überraschungshit ist Nikons erste eigene Cinema-Kamera. Sie überzeugt nicht nur mit einem komplett neuen Design und einem großen 4-Zoll-Schwenkdisplay, sondern auch mit umfangreichen RAW-Codecs. Besonders überrascht hat uns, wie gut Nikon die Wärmeentwicklung im Griff hat, und das ganz ohne große Lüfter.

➜ Zum Magazin-Artikel über die Nikon ZR

Nikon Zr

Panasonic Lumix S1R II

Bei den vielen großen Neuerscheinungen zum Jahresende gerät die Lumix S1R II fast ein wenig in Vergessenheit. Zu Unrecht, wie wir finden. Neben starken Foto-Features ist sie eine der fähigsten Videokameras des Jahres. 45 Megapixel, 8K-Aufnahmen und interne ProRes-RAW-Aufzeichnung, kombiniert mit einem deutlich verbesserten Autofokus-System, sind eine beeindruckende Leistung, die Panasonic hier abliefert.

➜ Zum Magazin-Artikel über die Panasonic Lumix S1R II

 
Panasonic S1R II

Fujifilm X-E5

Wirklich viel Konkurrenz hatte Fujifilm dieses Jahr im APS-C-Markt nicht, zumindest wenn es um echte Neuerscheinungen ging. Die kam größtenteils aus dem eigenen Haus. Besonders herausgestochen ist für uns die Fujifilm X-E5. Eine der optisch schönsten Kameras des Jahres, die nicht nur von außen überzeugt, sondern auch technisch. Dank 40-Megapixel-Sensor und IBIS ist sie eine sehr alltagstaugliche Kamera, die auch in anspruchsvolleren Situationen besteht und nicht nur als modisches Accessoire dient.

➜ Zum Magazin-Artikel über die Fujifilm X-E5

 
Fujifilm X-E5

Außergewöhnlichste Kamera: Fujifilm GFX100RF

Die wohl ungewöhnlichste Kamera des Jahres kommt ebenfalls von Fujifilm. Das Konzept klingt zunächst abenteuerlich: Ein 100-Megapixel-Mittelformatsensor in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse, kombiniert mit einem fest verbauten 35mm f4 Objektiv. Auf dem Papier wirkt das stark eingeschränkt. Doch auch Monate nach unserem Praxistest denken wir noch gerne an die Zeit mit ihr zurück. Eine Kamera, die entgegen unserer Erwartungen echten Eindruck hinterlässt und vor allem Spaß macht.

➜ Zum Magazin-Artikel über die Fujifilm GFX100RF

 
Fujifilm GFX100RF

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Unsere Objektiv-Highlights aus 2025

Die meisten Kamerasysteme sind inzwischen sehr gut ausgebaut, und genau deshalb war 2025 ein besonders spannendes Objektivjahr. Es ging weniger um das Schließen letzter Lücken, sondern um echte Praxisverbesserungen. Mehr Lichtstärke, durchdachtere Konzepte und Objektive, die im Alltag wirklich einen Unterschied machen.

Uns sind dabei vor allem die Modelle im Kopf geblieben, die entweder neue Möglichkeiten eröffnet haben oder einfach besonders stimmig umgesetzt waren. Das sind unsere Objektiv-Highlights aus dem Jahr 2025.

Sony FE 50–150mm f2 G Master

Das FE 50–150mm f2 G Master ist ein echter Gamechanger für Event- und Hochzeitsfotografen. Ein extrem vielseitiger Brennweitenbereich für Reportagefotografie, gepaart mit einem der schnellsten Autofokus-Systeme, die wir dieses Jahr gesehen haben. Zugegeben eines der teuersten Objektive, die wir in der Hand hatten, aber in unseren Augen jeden Cent wert.

➜ Zum Magazin-Artikel über das Sony FE 50-150mm f2 G Master

Sony FE 28-70mm F2 G Master

Canon RF 45mm f1.4 STM

Die Überraschung zum Jahresende ist Canon auf jeden Fall gelungen. Eine sehr lichtstarke Festbrennweite zu einem vergleichsweise niedrigen Preis sieht man nicht alle Tage. Bei komplett offener Blende muss man bei der Abbildungsleistung zwar leichte Abstriche machen, insbesondere zu den Rändern hin, dennoch hat uns der Look insgesamt sehr gut gefallen.

➜ Zum Magazin-Artikel über das Canon RF 45mm f1.2 STM

Canon RF 45mm f1.2 STM

Sigma 17–40mm f1.8 Art (APS-C)

Sigma beweist mit dem 17–40mm f1.8 Art, dass das APS-C-System weiterhin sehr lebendig ist. Ein derart lichtstarkes Zoomobjektiv gab es lange nicht mehr, zuletzt noch zu DSLR-Zeiten. In der Leistung bleibt es der Art-Serie treu: sehr geringe Farbsäume, wenig Flares, hohe Schärfe bereits bei Offenblende und eine hochwertige Verarbeitung. Dank innenliegendem Zoom und deaktivierbaren Klicks am Blendenring ist es auch für Filmer hervorragend geeignet.
 
Tamron 90mm f2.8 Di III Macro VXD

OM System M.Zuiko 50–200mm IS PRO

Das größere Pendant, das 150–400mm, ist bereits eine echte Legende im Bereich der Telefotografie für das MFT-System. Entsprechend groß waren die Fußstapfen für das neue OM System 50–200mm IS PRO. Und ja, sie wurden ausgefüllt. Im Test überzeugte uns das Objektiv mit Gewicht, Maßen und Verarbeitung. Auch die Bildqualität spielt in einer eigenen Liga.

➜ Zum Magazin-Artikel über das OM System M.Zuiko 50-200mm f2.8 IS PRO

Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM Z

Nikon NIKKOR Z 24-70mm f2.8 S II

Das Nikon Nikkor Z 24–70mm f2.8 S II ist ein klassisches Arbeitstier für das Z-System und genau dafür gebaut. Die durchgehende Lichtstärke, der große Brennweitenbereich und die sehr hohe optische Qualität machen es zu einem zuverlässigen Begleiter für Reportage, Event, Porträt und Landschaft. Im Vergleich zur ersten Version wurde vor allem die Nahdistanz verbessert, was das Objektiv noch vielseitiger im Alltag einsetzbar macht. Wer ein professionelles Standardzoom sucht, das ohne Experimente einfach funktioniert, ist hier genau richtig.

Nikon Nikkor 50mm f1.4

Sony FE 100mm f2.8 GM Macro

Für Fujifilm-Fans ging 2024 ein Traum in Erfüllung: Mit dem Fujifilm 500mm f/5.6 gibt es endlich eine Super-Tele-Festbrennweite für das X-System. Während es bereits gute Zooms mit Brennweiten bis 600mm gab, fehlte ein längeres Festbrennweiten-Tele bisher komplett. Dieses Objektiv begeistert vor allem Wildlife-Fotografen – und ist nicht nur für APS-C-Kameras des X-Systems geeignet, sondern auch für Mittelformat-GFX-Nutzer.

➜ Zum Magazin-Artikel über das Sony FE 100mm f2.8 GM Macro

Sony FE 100mm f2.8 GM Macro

Beste Kamera 2024 Fazit

Unser Fazit zum Kamera-Jahr 2025

2025 hat uns wieder daran erinnert, warum wir Kameras und Objektive nicht nur testen, sondern auch einfach gern benutzen. Viele der Neuerscheinungen fühlten sich nicht nach Pflichtprogrammen an, sondern nach Werkzeugen, mit denen man sofort loslegen möchte. Technik rückte dabei oft in den Hintergrund, weil sie zuverlässig funktionierte und Raum für Kreativität ließ.

Ob Foto oder Video, Einsteiger oder Profi. 2025 bot viele Produkte, die Lust gemacht haben, rauszugehen und zu fotografieren oder zu filmen. Und genau das ist am Ende das beste Kompliment, das man neuer Technik machen kann.