Sony FX5 vorgestellt: Keine FX3 II, aber das bessere Upgrade?
Mit 5K Open Gate, internem X-OCN RAW, Stacked Sensor und Triple Base ISO schließt die Sony FX5 die Lücke zwischen FX3A und FX6
Viele Videografen und Videografinnen warten seit Jahren auf eine Sony FX3 II. Sony erfüllt diesen Wunsch nun nicht direkt, präsentiert mit der Sony FX5 aber eine Kamera, die viele der erhofften Neuerungen mitbringt und in einigen Bereichen sogar deutlich darüber hinausgeht.
Die Sony FX5 erhält einen neu entwickelten 16,6-MP-Vollformatsensor mit Stacked-Aufbau, 5K Open Gate, interne X-OCN-RAW-Aufzeichnung, drei Basis-ISO-Stufen und einen modernen KI-Autofokus. Dazu kommen professionelle Monitoring-Werkzeuge, ein größeres Display und eine Bedienoberfläche im Stil der CineAlta-Kameras.
Offiziell ist die Sony FX5 kein Nachfolger der FX3A. Sony positioniert sie zwischen FX3A und FX6. Für erfahrene FX3-Nutzer dürfte sie dennoch genau das Upgrade darstellen, auf das viele gewartet haben.
Die wichtigsten technischen Daten der Sony FX5
- Sensor: Rückwärtig belichteter, stacked 16,6 MP Vollformat Exmor RS CMOS-Sensor
- Prozessor: BIONZ-XR2-Prozessor mit integrierter KI-Einheit
- Mehr als 15 Blendenstufen Dynamikumfang
- Basis-ISO: ISO 800, ISO 4000 und ISO 12800
- Auflösung: 5K Open Gate 60p, 4K bis zu 120p in 4:2:2 10 Bit, Full HD mit bis zu 240p
- Codescs: Internes X-OCN RAW mit 16 Bit, X-OCN LT, C1 und C2, XAVC HS und XAVC S
- Bildstabilisierung: 5-Achsen-Bildstabilisierung + Dynamic Active Mode
- Autofokus: KI-basierte Erkennung von Menschen, Tieren und Vögeln
- Display: 3,5 Zoll, 2,76 Millionen Bildpunkten, 16:9 mit Vier-Achsen-Klappmechanismus
- Speichermedium: Zwei kombinierte CFexpress-Typ-A- und SD-Kartensteckplätze
- Anschlüsse: Full-Size-HDMI, Ethernet, Zwei USB-C, Mikrofon und Kopfhörer
- Konnektivität: Wi-Fi 6E
- Akku: Neuer NP-SA100-Akku
- Gewicht: 750 g inklusive Akku und Speicherkarte
- Sucher: Optionaler OLED-Sucher
- Audio: Optionaler XLR-Handgriff mit 96 kHz und 32-Bit Float
Neuer 16,6-MP-Stacked-Sensor
Im Zentrum der Sony FX5 arbeitet ein neu entwickelter Vollformatsensor mit effektiv 16,6 MP. Der Exmor-RS-Sensor ist rückwärtig belichtet und vollständig gestapelt aufgebaut.
Der Stacked-Aufbau ermöglicht eine schnellere Sensorauslesung. Das ist besonders bei hohen Bildraten, schnellen Bewegungen und Kameraschwenks relevant. Rolling-Shutter-Effekte sollen dadurch deutlich reduziert werden.
Sony verzichtet bewusst auf eine sehr hohe Sensorauflösung. Für eine Cinema-Kamera kann das sinnvoll sein. Die 16,6 MP reichen für 5K-Aufnahmen aus, während die vergleichsweise großen Pixel gute Voraussetzungen für Low-Light-Aufnahmen, Dynamikumfang und eine schnelle Auslesung schaffen.
Unterstützt wird der Sensor vom neuen BIONZ-XR2-Prozessor. Dieser kombiniert die klassische Bildverarbeitung mit einer integrierten KI-Einheit. Bei bisherigen Sony-Kameras waren diese Aufgaben teilweise auf getrennte Prozessoren verteilt.
Davon profitieren nicht nur Autofokus und Motiverkennung. Sony nennt auch Verbesserungen bei Bildqualität, Audioverarbeitung, Konnektivität und Bediengeschwindigkeit.
5K Open Gate mit bis zu 60p
Eine der wichtigsten Neuerungen der Sony FX5 ist die Open-Gate-Aufnahme. Dabei wird nahezu die vollständige Sensorfläche im Seitenverhältnis 3:2 genutzt.
Zum Verkaufsstart zeichnet die Kamera 5K Open Gate mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf. Das schafft deutlich mehr Flexibilität bei der späteren Auswahl des Bildausschnitts.
Aus derselben Aufnahme können beispielsweise klassische 16:9-Videos, quadratische Formate und vertikale Clips für soziale Netzwerke erstellt werden. Gerade bei Produktionen, bei denen Inhalte gleichzeitig für YouTube, Instagram und andere Plattformen benötigt werden, kann Open Gate den Dreh erheblich vereinfachen.
Auch bei anamorphotischen Aufnahmen ist die zusätzliche Sensorhöhe von Vorteil.
Neben Open Gate stehen verschiedene Vollformat-, Vollformat-Crop- und Super-35-Modi zur Verfügung. Welcher Bildbereich genutzt wird, hängt von Auflösung, Bildrate und Codec ab.
Bei der exakten Open-Gate-Auflösung unterscheiden sich die bisherigen Unterlagen geringfügig. Bis zur Veröffentlichung des finalen Datenblatts belassen wir es daher bei der Angabe 5K Open Gate.
4K120p und später bis zu 5K120p
Zum Marktstart filmt die Sony FX5 in 4K mit bis zu 120p in 4:2:2 10 Bit. In Full HD sind bis zu 240 Bilder pro Sekunde möglich. Diese Werte kennt man in ähnlicher Form bereits von der FX3A.
Deutlich interessanter wird es mit dem angekündigten Firmware-Update auf Version 2.0. Dieses soll laut aktueller Planung Mitte oder Ende 2027 erscheinen.
Mit der neuen Firmware sollen folgende Aufnahmeformate hinzukommen:
- 5K Open Gate mit bis zu 120p
- 5K im Seitenverhältnis 16:9 mit bis zu 120p
- 5K im Seitenverhältnis 17:9 mit bis zu 120p
- Gecropptes 4K mit bis zu 240p
Damit wären fünffache Zeitlupe in 5K und zehnfache Zeitlupe in 4K möglich, wenn das Material in einer Timeline mit rund 24p wiedergegeben wird.
Käufer sollten allerdings berücksichtigen, dass diese Funktionen nicht zum Verkaufsstart verfügbar sein werden. Sie sind Bestandteil eines bereits angekündigten, aber erst für 2027 geplanten Updates.
Internes X-OCN RAW mit 16 Bit
Wer mit der FX3A RAW-Material aufzeichnen möchte, benötigt dafür einen kompatiblen externen Recorder. Die FX5 zeichnet RAW dagegen direkt intern auf.
Sony verwendet dafür das X-OCN-Format, das bisher vor allem bei höher positionierten Cinema-Kameras wie der VENICE 2 und der BURANO eingesetzt wurde. X-OCN speichert Bildinformationen mit einer Farbtiefe von 16 Bit und bietet entsprechend viel Spielraum bei Belichtungskorrekturen und Color Grading.
Die Sony FX5 unterstützt drei X-OCN-Varianten:
• X-OCN LT
• X-OCN C1
• X-OCN C2
C1 und C2 sind neue Komprimierungsstufen. Sie erzeugen kleinere Dateien als X-OCN LT, sollen aber weiterhin die Vorteile eines 16-Bit-RAW-Workflows bieten.
Sony nennt für 4K mit 24p theoretische Datenraten von ungefähr 289 Mbit/s bei X-OCN C1 und 232 Mbit/s bei X-OCN C2. X-OCN LT liegt unter denselben Bedingungen bei etwa 389 Mbit/s.
Damit können die Datenmengen je nach gewählter Komprimierungsstufe sogar unter einigen ProRes-Varianten liegen. Für längere Produktionen und mobile Workflows ist das ein relevanter Vorteil.
Für X-OCN-Aufnahmen werden schnelle CFexpress-Typ-A-Karten mit VPG400-Zertifizierung benötigt.
Wer nicht für jedes Projekt RAW braucht, kann weiterhin auf klassische XAVC-Formate wie XAVC HS oder XAVC S zurückgreifen.
Triple Base ISO bei ISO 800, 4000 und 12800
Die FX3A ist für ihre gute Low-Light-Leistung bekannt. Sie arbeitet mit zwei Basisempfindlichkeiten bei ISO 800 und ISO 12800.
Die Sony FX5 ergänzt eine dritte Basisempfindlichkeit bei ISO 4000. Das ist in der Praxis möglicherweise wichtiger, als es zunächst klingt.
Zwischen ISO 800 und ISO 12800 liegt ein sehr großer Bereich. ISO 4000 eignet sich besser für Situationen, in denen ISO 800 nicht mehr ausreicht, ISO 12800 aber noch nicht notwendig ist. Das betrifft beispielsweise Innenräume, Abendveranstaltungen, dokumentarische Drehs und kleinere Lichtsets.
Die drei Basiswerte ermöglichen eine passendere Abstimmung auf unterschiedliche Lichtsituationen:
- ISO 800 für helle und kontrollierte Szenen
- ISO 4000 für Innenräume und schwächeres Umgebungslicht
- ISO 12800 für sehr dunkle Aufnahmesituationen
Zusätzlich bietet die Sony FX5 eine Dual-Gain-Funktion. Dabei werden zwei Verstärkungsstufen kombiniert. Das soll Rauschen in den Schatten reduzieren, mehr Zeichnung in dunklen Bildbereichen erhalten und gleichzeitig die Lichter schützen.
Wie groß der praktische Unterschied gegenüber der FX3A ausfällt, muss ein ausführlicher Vergleich zeigen. Der kurze Hands-on-Termin reichte dafür noch nicht aus.
Erste Eindrücke aus der Praxis
Unser Kollege konnte die Sony FX5 im Rahmen eines ersten Hands-ons rund eine Stunde bei Aufnahmen eines BMX-Fahrers ausprobieren. Der Zeitraum war zu kurz für einen vollständigen Praxistest, erlaubte aber einige erste Einschätzungen.
Die Motiverkennung arbeitete bei den schnellen Bewegungen des Fahrers zuverlässig. Auch bei Kameraschwenks und dynamischen Bewegungen fiel kein deutliches Skewing auf. Das passt zum schnellen Readout des neuen Stacked Sensors.
Das Material wirkte detailreich und sauber, ohne auffällig überschärft zu erscheinen. Auch die Aufnahmen in einem vergleichsweise dunklen Fahrradkeller hinterließen einen guten ersten Eindruck.
Belastbare Aussagen zu Dynamikumfang, Rauschverhalten, Rolling Shutter, Überhitzung und Akkulaufzeit lassen sich nach einer Stunde allerdings noch nicht treffen. Diese Punkte werden wir uns in einem ausführlicheren Test genauer ansehen.
Die Sony FX5 im YouTube-Hands-on
Alex durfte sich die neue Sony FX5 bereits vor dem offiziellen Release anschauen. Die Betonung liegt dabei allerdings auf „kurz“. Welche ersten Eindrücke er in dieser Zeit sammeln konnte, seht ihr im Video.
Moderner KI-Autofokus
er neue BIONZ-XR2-Prozessor bringt eine KI-basierte Motiverkennung mit. Die Sony FX5 erkennt zum Verkaufsstart:
- Menschen
- Tiere
- Vögel
Damit deckt sie viele typische Anwendungen bei Interviews, Events, Dokumentationen, Tieraufnahmen und Produktionen mit kleinen Teams ab.
Im Vergleich zu einigen aktuellen Alpha-Kameras fällt die Auswahl der erkennbaren Motive allerdings kleiner aus. Insekten, Autos, Züge und Flugzeuge werden derzeit nicht als eigene Kategorien genannt.
Beim ersten Hands-on funktionierte die Erkennung des BMX-Fahrers zuverlässig. Für eine abschließende Beurteilung müsste der Autofokus allerdings unter wechselndem Licht, mit mehreren Personen und bei komplexeren Bewegungen getestet werden.
5-Achsen-IBIS und Dynamic Active Mode
Die Sony FX5 besitzt eine mechanische 5-Achsen-Bildstabilisierung. Zusätzlich steht der Dynamic Active Mode zur Verfügung, den wir bereits von neueren Alpha-Kameras kennen.
Dieser Modus kombiniert die mechanische Stabilisierung mit einer stärkeren digitalen Korrektur. Aufnahmen beim Gehen oder aus der freien Hand sollen dadurch ruhiger wirken als mit dem bisherigen Active Mode der FX3A.
Die zusätzliche digitale Stabilisierung führt allerdings zu einem Crop. Außerdem kann sie einen Gimbal nicht in jeder Situation ersetzen. Für spontane Handheld-Aufnahmen, Reportagen und kleinere Produktionen dürfte der Dynamic Active Mode dennoch eine hilfreiche Ergänzung sein.
Anamorphic De-Squeeze mit fünf Faktoren
Für anamorphotische Produktionen bietet die Sony FX5 eine Echtzeitentzerrung des Vorschaubildes.
Folgende De-Squeeze-Faktoren stehen zur Verfügung:
- 1,3x
- 1,5x
- 1,6x
- 1,8x
- 2,0x
Neu hinzugekommen ist der Faktor 1,8x. Dadurch unterstützt die Kamera eine größere Auswahl aktueller anamorphotischer Objektive.
Das Bild kann bereits während der Aufnahme korrekt entzerrt kontrolliert werden. In Verbindung mit 5K Open Gate ist die FX5 damit deutlich besser auf anamorphotische Produktionen vorbereitet als die FX3A.
False Color, Waveform und Vektorskop
Sony integriert eine Reihe professioneller Monitoring-Werkzeuge direkt in die Kamera.
Dazu gehören:
- False Color
- Waveform
- Vektorskop
- Histogramm
- Zebra
- Focus Peaking
- Focus Map
Besonders False Color, Waveform und Vektorskop sind für professionelle Produktionen relevant. Sie ermöglichen eine präzisere Kontrolle von Belichtung, Hauttönen, Farben und Kontrast als ein einfaches Histogramm.
Ein externer Monitor bleibt wegen seiner Größe und zusätzlichen Funktionen weiterhin sinnvoll. Für viele kompakte Setups reduziert sich durch die integrierten Werkzeuge aber der Bedarf an weiterem Zubehör.
Sony bietet außerdem eine Darstellung mit schwarzem Rand um das Vorschaubild. Statusinformationen liegen dadurch außerhalb des eigentlichen Bildes und verdecken das Motiv nicht.
Neues Menü im CineAlta-Stil
Die FX3A verwendet noch eine Bedienoberfläche, die eng mit den Sony-Alpha-Kameras verwandt ist. Die Sony FX5 wechselt dagegen zu einem Menü im Stil der CineAlta- und Cinema-Line-Modelle.
Die Gestaltung orientiert sich an Kameras wie der VENICE 2, BURANO und FX6. Dazu gehören eine zentrale Home-Ansicht, ein separates Funktionsmenü und eine stärker auf professionelle Videoproduktionen ausgerichtete Struktur.
Fotofunktionen wurden vollständig entfernt. Die Sony FX5 kann keine Fotos aufnehmen. Dadurch enthält das Menü weniger Punkte, bietet dafür aber detailliertere Einstellungen für Video, Audio, Timecode und Netzwerkfunktionen.
Auch die Trennung zwischen PAL und NTSC entfällt. Die verfügbaren Bildraten erscheinen gemeinsam in einer Liste.
Für Nutzer der FX6 oder anderer professioneller Sony-Cinema-Kameras dürfte das Menü vertraut wirken. Wer direkt von der FX3A kommt, muss sich zunächst umstellen.
Überarbeitetes Gehäuse und neue Bedienelemente
Auf den ersten Blick ähnelt die Sony FX5 stark der FX3A. Das Gehäuse ist jedoch etwas tiefer und wurde an mehreren Stellen überarbeitet.
Sony ergänzt unter anderem:
- Clips-Taste
- Back-Taste
- Home-Taste
- User-Taste
- Multifunktionsrad
- Überarbeitete Custom-Tasten
- Zweites Stativgewinde an der Unterseite
Die Bedienung orientiert sich stärker an größeren Cinema-Kameras. Das Multifunktionsrad ist beispielsweise an die VENICE 2 angelehnt.
Am Gehäuse befinden sich erneut zahlreiche Gewinde zur Befestigung von Zubehör. Abhängig vom Aufbau kann dadurch auf einen zusätzlichen Cage verzichtet werden.
Gut sichtbare Tally-Leuchten signalisieren während der Aufnahme den Kamerastatus.
Mit Akku und Speicherkarte wiegt die Kamera ungefähr 750 g. Damit bleibt sie trotz des größeren Displays, des neuen Sensors und der erweiterten Anschlüsse kompakt genug für Gimbals, Fahrzeug-Rigs, Drohnen und kleine Handheld-Setups.
Neuer Akku mit höherer Kapazität
Die Sony FX5 verwendet den neuen NP-SA100-Akku. Dessen Kapazität liegt ungefähr 30 Prozent über dem Akku der FX3A.
Sony nennt eine kontinuierliche Aufnahmezeit von ungefähr 170 Minuten bei einer 5K-Aufnahme mit rund 24p. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Codec, Displayhelligkeit, Funkverbindungen, Autofokus und Umgebungstemperatur ab.
Beim kurzen Hands-on waren nach rund 30 Minuten Betrieb noch mehr als 70 Prozent Akkuladung vorhanden. Dieser Einzelwert ersetzt allerdings keinen kontrollierten Laufzeittest.
Zwei Kartensteckplätze und erweiterte Anschlüsse
ie Sony FX5 besitzt zwei kombinierte Speicherkartensteckplätze. Beide unterstützen CFexpress Typ A und SD UHS-II.
Dadurch kann abhängig vom Aufnahmeformat entweder mit schnellen CFexpress-Karten oder günstigeren SD-Karten gearbeitet werden. Für X-OCN RAW werden allerdings CFexpress-Typ-A-Karten mit VPG400 benötigt.
Zu den Anschlüssen gehören: Full-Size-HDMI, Ethernet, Zwei USB-C-Anschlüsse, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang und ein Anschluss für Timecode-Zubehör.
Die kabellose Verbindung unterstützt Wi-Fi 6E mit den Frequenzbereichen 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz.
Über Sonys Monitor-&-Control-App kann die Kamera drahtlos überwacht und bedient werden. Auf kompatiblen Smartphones und Tablets stehen Werkzeuge wie Waveform, False Color, Zebra und Histogramm zur Verfügung.
Auch 4K-Livestreaming mit bis zu 60p über UVC/UAC wird unterstützt.
Keine eingebauten ND-Filter
Trotz ihrer umfangreichen Cinema-Ausstattung besitzt die Sony FX5 keinen integrierten ND-Filter.
Gerade bei Außendrehs unter wechselnden Lichtbedingungen wäre ein variabler elektronischer ND-Filter hilfreich gewesen. Dieses Ausstattungsmerkmal bleibt weiterhin der größeren FX6 vorbehalten.
Anwender müssen daher mit ND-Filtern vor dem Objektiv, einer Mattebox oder anderen externen Lösungen arbeiten. Für dokumentarische Produktionen und Drehs mit häufig wechselnden Lichtverhältnissen ist das einer der deutlichsten Nachteile gegenüber der FX6.
Sony FX5, FX3A oder FX6?
Die Sony FX5 ist weder eine direkte FX3 II noch eine kompaktere FX6. Sie positioniert sich zwischen beiden Modellen.
Die FX3A bleibt eine kompakte und vergleichsweise unkomplizierte Cinema-Kamera. Durch ihre Nähe zur Alpha-Serie eignet sie sich auch für Nutzer, die aus dem klassischen Hybridkamera-Bereich kommen.
Die FX5 richtet sich stärker an erfahrene Filmemacher und Filmemacherinnen. Sie bietet professionellere Codecs, internes RAW, Open Gate, umfangreichere Monitoring-Werkzeuge und eine Cinema-orientierte Bedienung.
Sony FX3A vs. FX5 vs. FX6
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