Sigma 35mm f1.4 DG II Art - Produktvorstellung
Mehr Leistung, weniger Gewicht – die Neuauflage des Art-Klassikers
Mit dem Sigma 35mm f1.4 DG II Art bringt Sigma eine komplett überarbeitete Version seines wohl bekanntesten Art-Objektivs. Das 35mm f1.4 war der Ursprung der Art-Serie. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die zweite Generation.
Die Zielrichtung ist klar: maximale Auflösung schon bei f1.4, reduziertes Gewicht, minimiertes Focus Breathing und bessere Performance im Nahbereich. Das klingt nach konsequenter Weiterentwicklung und nach einem Objektiv, das sich nicht nur an Fotografen und Fotografinnen, sondern auch an Videografen und Videografinnen richtet.
Technische Daten des Sigma 35 mm f1.4 DG II | Art
- Bajonett: L-Mount, E-Mount
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Brennweite: 35mm
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Lichtstärke: f1.4 - f16
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Objektivkonstruktion: 15 Linsen in 12 Gruppen
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Speziallinsen: 2 SLD, 4 asphärische Elemente
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Blendenlamellen: 11, abgerundet
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Naheinstellgrenze: 28 cm
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Abbildungsmaßstab: 1:5,4
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Filterdurchmesser: 67 mm
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Autofokus: Dual HLA Linearmoto
- Bildstabilisierung: nein
- Wetterschutz: ja
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Maße: 73,0 mm × 94,0 mm
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Gewicht: 530 g
Verarbeitung und Funktionen
Sigma reduziert beim DG II das Gewicht um rund 30 Prozent und die Länge um etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Mit 530 g ist das Objektiv für ein 35mm f1.4 bemerkenswert kompakt. Gerade an spiegellosen Vollformatkameras ergibt sich damit eine ausgewogene Kombination, die deutlich weniger frontlastig wirkt als frühere 1.4er Konstruktionen.
Das Gehäuse kombiniert Aluminium und TSC-Komponenten. Das sorgt für hohe Stabilität bei kontrollierter Wärmeausdehnung. Staub- und Spritzwasserschutz sind ebenso vorhanden wie eine wasser- und ölabweisende Frontbeschichtung. Für den Reportage- oder Outdoor-Einsatz ist das ein relevanter Punkt.
Der neue Dual-HLA-Antrieb bewegt die vergleichsweise große Fokusgruppe schnell und präzise. In Verbindung mit dem Floating-Focus-System verbessert das nicht nur die Autofokusgeschwindigkeit, sondern auch die Leistung im Nahbereich. Hinzu kommen zwei AFL-Tasten, ein Blendenring mit Klick- und De-Klick-Funktion sowie ein Lock-Schalter. Für Videoanwender besonders relevant ist das deutlich reduzierte Focus Breathing. Der Bildwinkel verändert sich beim Fokussieren kaum, was saubere Schärfeverlagerungen ermöglicht.
Bildqualität
Sigma spricht von der besten optischen Leistung innerhalb der 35mm-f1.4-Art-Reihe. Die Konstruktion mit 15 Elementen, darunter vier asphärische und zwei SLD-Elemente, zielt klar auf maximale Schärfe und die Reduktion axialer chromatischer Aberrationen.
In der Praxis bedeutet das: sehr hohe Auflösung bereits bei Offenblende f1.4. Abblenden bringt nur geringe Verbesserungen im Zentrum. Die Ecken können minimal profitieren, bewegen sich aber schon bei f1.4 auf sehr hohem Niveau. Gerade für Available-Light-Reportage oder Porträt bei offener Blende ist das entscheidend.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reduktion von LoCa, also Längsfarbfehlern. Diese zeigen sich oft als grüne oder magentafarbene Farbsäume vor und hinter der Fokusebene. Hier wurde gezielt optimiert, was sich positiv auf Kontrast und Bokeh auswirkt.
Das Bokeh profitiert zusätzlich von elf abgerundeten Blendenlamellen. Die neu entwickelte AAC-Beschichtung reduziert Reflexionen, Flares und Ghosting deutlich. Gerade bei Gegenlichtsituationen oder Nachtaufnahmen mit punktförmigen Lichtquellen sorgt das für klarere, kontrastreichere Ergebnisse.