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15.07.2025

Sony RX1R III vorgestellt: Kompaktkamera für höchste Ansprüche

Luxus-Kompaktkamera mit 61 MP Vollformatsensor, Zeiss-Optik und AI-Technologie

Autor: Florian Kunde

Sony RX1R III Vorstellung

Die Sony RX1R III ist da – und für viele war das eine Überraschung. Zehn Jahre nach dem letzten Modell bringt Sony eine neue Version seiner Edelkompakten mit Vollformatsensor. Die RX1-Serie galt immer als Geheimtipp für Fotografen und Fotografinnen, die kompromisslose Bildqualität in einem möglichst kleinen Gehäuse suchten. Genau hier setzt auch die RX1R III wieder an. Sie verbindet modernste Technik mit einem festen 35mm f/2 Objektiv und richtet sich ganz klar an Profis und ambitionierte Anwenderinnen und Anwender.

Technische Daten der RX1R III

  • 61,0 Megapixel Vollformat Exmor R CMOS Sensor

  • BIONZ XR + AI-Prozessor für erweiterte Motiv-Erkennung

  • 35mm f/2 Zeiss Sonnar T* Objektiv (fest verbaut)

  • Floating Focus + Makro-Umschaltung (ab 20 cm)

  • 693-Phasen-AF-Punkte mit 78% Abdeckung

  • ISO 100-32.000 (erweiterbar bis ISO 102.400)

  • 15 Stufen Dynamikumfang

  • 4K 30p Video mit 10 Bit 4:2:2 / Full HD bis 120p

  • Step Crop Shooting (35 / 50 / 70 mm äquivalent)

  • Neue Creative Looks inkl. FL2, FL3

  • Kompatibel mit Touch-Fokus und Touch-Tracking

  • USB-C mit Power Delivery

  • Neuer Akku NP-FW50 mit ca. 300 Aufnahmen (CIPA)

Sony RX1R III Front
Sony RX1R III Top

Kompakt, aber leistungsstark

Trotz ihres kompakten Formats, das problemlos in eine Hand passt arbeitet im Inneren der RX1R III der gleiche 61-Megapixel-Sensor wie in der Sony Alpha 7R V. Auch der neue BIONZ XR Bildprozessor und die zusätzliche AI-Engine sind mit an Bord. Diese Kombination sorgt nicht nur für eine exzellente Bildqualität, sondern ermöglicht auch moderne Features wie fortschrittliches Autofokus-Tracking, Motiv-Erkennung und schnelle Serienbildraten.

Zielgruppe: Wer braucht eine RX1R III?

Sony positioniert die Kamera klar für Profis und fortgeschrittene Anwenderinnen und Anwender, die zusätzlich zu ihrer großen Ausrüstung eine hochwertige Immer-dabei-Kamera suchen. Ob für Street, Reise, Reportage oder kreative Fotoprojekte: Die RX1R III liefert in allen Situationen kompromisslose Bildqualität, ohne die übliche Schlepperei einer Vollformat-Ausrüstung.

Besonders Fotografen und Fotografinnen, die mit großer Ausrüstung arbeiten, aber im Alltag nicht auf Bildqualität verzichten wollen, könnten hier fündig werden. Auch für die diskrete Fotografie (Street, Reportage) ist die RX1R III mit ihrem unauffälligen Design ideal.

Sony RX1R III Beispielfoto
Sony RX1R III Beispielfoto 2

Das Objektiv: Klein, lichtstark und auflösungsstark

Das fest verbaute Zeiss Sonnar T* 35mm f/2 Objektiv wurde für die RX1R III noch einmal verfeinert. Es nutzt eine aufwendige optische Konstruktion mit Advanced Aspherical (AA) Linsen, floating focusing und der bekannten T*-Vergütung von Zeiss. Diese Kombination sorgt für eine hohe Schärfe bis in die Ecken, minimiert chromatische Aberration und liefert ein sehr harmonisches Bokeh.

Neu hinzugekommen ist auch eine Step-Crop-Funktion, mit der sich per Knopfdruck zwischen 35mm, 50mm und 70mm Bildausschnitt umschalten lässt. Dabei handelt es sich um echte Sensor-Crops, keine digitale Vergrößerung. In Verbindung mit den 61 MP bleibt so selbst bei 70 mm noch reichlich Auflösung erhalten.

Ein zusätzliches Highlight ist der Makro-Schalter direkt am Objektiv, der eine Fokussierung ab 20 cm ermöglicht und den Nahbereich deutlich erweitert.

Sony RX1R III Gehäuse

Gehäuse und Bedienung: Klassisch, reduziert, robust

Beim Gehäuse hat Sony einige gezielte Verbesserungen vorgenommen. Die RX1R III besitzt ein neues griffigeres Finish mit matter Textur, das gut in der Hand liegt. Das Topplate wurde flach gehalten, um sie leichter in Taschen zu verstauen. Der Fokusmodus-Wahlschalter ist verschwunden, wurde aber durch eine belegbare C-Taste ersetzt, die sich sinnvoll ins Bedienkonzept einfügt.

Das 3" Display löst mit 2,36 Mio. Bildpunkten auf, ist jedoch fix verbaut und nicht klapp- oder schwenkbar. Neu ist der "Sunny Weather Mode" für bessere Sichtbarkeit bei hellem Umgebungslicht.

Auch der elektronische Sucher (XGA OLED, 2,36 Mio. Punkte) bleibt im Vergleich zum Vorgänger gleich, wurde aber nun fest integriert statt wie bisher versenkbar. Ein klarer Kompromiss: zwar schneller einsatzbereit, aber für eine Kamera dieser Preisklasse wirkt die EVF-Auflösung nicht mehr zeitgemäß.

Kritikpunkte?

Nicht alles ist perfekt: Der elektronische Sucher löst mit nur 2,36 Mio. Pixeln vergleichsweise niedrig auf. Auch dass das 4K-Video "nur" mit maximal 30p aufgezeichnet werden kann, dürfte nicht jeden Videografen begeistern. Dafür bietet die Kamera immerhin 10-Bit-Aufzeichnung, S-Cinetone und eine Reihe kreativer Bildprofile.

Sony RX1R III Fazit

Fazit: Zu wem passt die Sony RX1R III?

Die RX1R III ist keine Kamera für die Masse. Sie ist ein Werkzeug für Menschen, die das Beste an Bildqualität im kleinstmöglichen Format suchen. Mit dem Sensor der Alpha 7R V, einem bewährten Zeiss-Objektiv und aktueller Autofokus-Technologie bringt Sony die RX1-Idee auf den Stand von 2025. Wer diese Kombination aus Kompaktheit und Qualität zu schätzen weiß, bekommt mit der RX1R III ein einzigartiges Werkzeug an die Hand.

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